Nein zu Spielplatz & Quartiersammelstelle (Unterflur)
Es sprechen keine überzeugenden Gründe dafür, warum diese Parzelle so teuer, so intensiv und so dauerhaft verbaut werden soll. Dafür zeigen sie mehrere klare Risiken, hohe Kosten und negative Einflüsse auf das Quartier.
Gleiche Parzelle blockiert
Beide Projekte liegen auf derselben Parzelle 2252 und blockieren die Fläche langfristig – ohne Spielraum für sinnvollere Nutzungen.
Fehlende Gesamtplanung
Verkehr, Lärm, Sicherheit und das Zusammenspiel von Spielplatz, Sammelstelle und Kindergarten wurden nicht als Ganzes betrachtet. Die Projekte werden isoliert geplant, obwohl sie direkt nebeneinander liegen.
Spielplatz Haggenacher – Warum ein Nein sinnvoll ist
- Hohe Kosten, wenig Nutzen: Über CHF 500’000.– für nur 390 m² – bei bereits mehreren Spielplätzen im Umkreis. Spielplatz: Kindergarten Erdbrust.
- Kein echter Bedarf: Keine Zahlen zu Kindern, Nachfrage oder Alternativen.
- Ungünstiger Standort: Direkt im Wohnquartier & neben Kindergarten → Lärm, Verkehr, Abendtreffpunkt.
- Verbaut die Parzelle: Blockiert bessere zukünftige Nutzungen.
- Mögliche hohe Folgekosten: Unterhalt von Garten und Geräten.
Unterflur-Sammelstelle – Warum ein Nein sinnvoll ist
- Lärm bleibt: Glas- & Autoverkehr sorgen weiter für Störungen – mitten im Wohnquartier.
- Mehr Verkehr: Quartier wird stärker belastet, obwohl heute schon Probleme bestehen.
- Unpassend neben Kindergarten: Lärm, Fahrzeuge, Fremdmaterial – erhöhtes Risiko.
- Teuer & ohne Mehrwert: CHF 249’000.– für reinen Ersatz ohne Verbesserung.
- Falscher Standort: Bereits mehrfach angepasst – Zeichen, dass der Platz ungeeignet ist.
- Keine Alternativen geprüft: Fehlende Bedarfsanalyse.
- Fremdablagerungen bleiben Problem: Unterflur löst es nicht.
Ein Nein ist kein Nein zu einem Asylzentrum, sondern ein Ja zu einer durchdachten, fairen und verantwortungsvollen Lösung.
Ausgangslage.
- Bund schliesst Asylzentren, schiebt Verantwortung an Gemeinden ab.
- Wohnraum ist knapp, Quoten steigen.
- Ein Ja signalisiert fälschlich: «Kein Problem!» – dabei ist es eins.
- Widerstand muss lokal beginnen, um Bund und Kanton zum Handeln zu zwingen.
Mehrere Herausforderungen.
Unterengstringen kämpft nicht nur mit dem Asylzentrum, es braucht eine Gesamtlösung – keine isolierte Einzelmassnahme!
- 2,5 Mio. CHF für Investition in zentraler Wohnlage, ohne echte Entlastung
- Altersgerechte Wohnungen fehlen
- Infrastruktur-Probleme: Feuerwehr, Werkhof, Schulraum
- Bezahlbarer Wohnraum wird rar
Bessere Lösungen. Ideen.
Unterengstringen hat Potenzial:
- Dezentrale Asylwohnungen
- Feuerwehrdepot mit Sozial-/Alterswohnungen kombinieren
- Werkhof mit sozialem Wohnraum verbinden
- Bezahlbarer Wohnraum auf Gemeindeparzellen (Baurecht)
- Regionale Zusammenarbeit (z. B. Gewerbehaus Gubrist)
NEIN ist eine CHANCE – Ein Nein heisst nicht Nein zu Integration – sondern Ja zu einer fairen, durchdachten Lösung!
- Gemeindeparzellen klug nutzen
- Bürgerinnen und Bürger einbinden
- Planung für alle Generationen